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Freitag, 19. Januar 2018

Ostdeutscher Wohnungsmarkt auf Wachstumskurs

Die Groß- und Mittelstädte im Osten Deutschlands erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Zwar sind die Preise für Immobilien in den Städten stark gestiegen, laut einer aktuellen Studie ist Wohneigentum in der Region aber nach wie vor erschwinglich.

Die ostdeutschen Wohnungsmärkte liegen weiter im Aufwärtstrend. Zu diesem Ergebnis kommt die TAG Immobilien AG in ihrem aktuellen "Wohnungsmarktbericht Ostdeutschland 2017", für den 27 ostdeutsche Groß- und Mittelstädte analysiert wurden. Danach zieht es im Osten Deutschlands immer mehr Menschen zum Wohnen in die Stadt. Im Vergleich zu früher seien heute deutlich weniger Wohnungen und Häuser leerstehend. Die Folge daraus seien steigende Mieten und Immobilienpreise. Auf Grund der starken Kaufkraftentwicklung habe sich laut Wohnungsmarktbericht die Wohnkostenbelastung in den Städten allerdings nicht verändert, teilweise sei sie sogar rückläufig. Am teuersten sei das Wohnen in Berlin und Potsdam.

Spitzenreiter bei den Mietpreisen ist laut Studie nach wie vor Berlin. Auch bei der Mietpreisentwicklung ist die deutsche Hauptstadt mit einem Anstieg von 33,4 Prozent seit dem Jahr 2012 führend. Es folgen Leipzig (25,0 %), Strausberg (23,5 %) und Nauen (20,8 %). Die beiden im Umland von Berlin gelegenen Städte übernehmen zudem die Führung bei der Preisentwicklung von Wohneigentum. Nauen (+ 62,4 % im Neubau) und Strausberg (+ 74,9 % im Bestand) verzeichneten die stärksten Preissteigerungen innerhalb der letzten fünf Jahre. Dennoch sei der Immobilienkauf außerhalb der Berliner Stadtgrenze als günstig anzusehen. So zahle man beispielsweise für eine Eigentumswohnung in Strausberg mit rund 1.600 Euro pro Quadratmeter nur etwa die Hälfte des in Berlin üblichen Quadratmeterpreises.

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