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Mittwoch, 8. November 2017

KfW verbessert Zuschüsse für den Einbruchschutz

Mit ihrem Zuschussprogramm "Altersgerecht Umbauen" fördert die KfW auch Maßnahmen zum Einbruchschutz. Die Förderung richtet sich an Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Eigentumswohnungen und an Mieter. Ab sofort gelten beim Einbruchschutz gestaffelte Zuschüsse.

Die ersten 1.000 Euro der förderfähigen Investitionskosten von Maßnahmen zum Einbruchschutz werden laut KfW nun mit 20 % (vorher 10 %) bezuschusst. Für alle zusätzlichen förderfähigen Kosten, die über 1.000 Euro hinausgehen, wird weiterhin ein Zuschuss von 10 % gewährt. Diese neue gestaffelte Förderung ist pro Antragsteller und Gebäude gültig.

"Die hohe Nachfrage nach unseren Zuschüssen zeigt, dass es beim Einbruchschutz einen großen Bedarf gibt“, so Bundesbauministerin Barbara Hendricks. „Wir haben die Zuschussförderung deshalb weiter verbessert. Wir wollen privaten Hauseigentümern und vor allem auch Mietern durch höhere Zuschüsse künftig noch stärker dabei helfen, auch kleinere Einbruchschutzmaßnahmen in den eigenen vier Wänden durchzuführen."

Auch laut Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière sei das Förderprogramm stark nachgefragt. Der Einbruch in die eigenen vier Wände sei für Betroffene ein massiver Eingriff, der häufig zu anhaltender Verunsicherung und Ängsten führe. „Neben dem materiellen Schaden ist die Verletzung von Privat- und Intimsphäre die oftmals mindestens ebenso bedeutende Beeinträchtigung. Gegen Wohnungseinbruch hilft auch Eigenvorsorge. Dabei helfen wir.“

Dr. Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe, erklärt die Veränderungen bei der Förderung von Maßnahmen zum Einbruchschutz so: "Mit der Neuerung der KfW-Zuschussförderung für den Einbruchschutz wollen wir die Attraktivität von kleinvolumigen Investitionsmaßnahmen weiter steigern. Bereits mit geringen Beträgen können Eigentümer und Mieter ihre Wohnungen und Häuser gegen Einbruch sinnvoll schützen. Dies wird nun durch die gestaffelte Zuschussregelung betont."

Die KfW weist darauf hin, dass die Förderanträge bereits vor Beginn der Einbruchschutzmaßnahme über das KfW-Zuschussportal gestellt werden müssen. Die Mindestinvestitionssumme zur Antragsstellung liegt bei 500 Euro. Die Maßnahmen muss ein Fachunternehmen des Handwerks ausführen, bezuschusst werden sie bis zu einem Investitionsvolumen von maximal 15.000 Euro pro Wohneinheit.

Bei der Antragsstellung ist zukünftig eine Sperrfrist zu beachten, um möglichst vielen Bauherren eine breite Förderung von Einbruchschutzmaßnahmen zu ermöglichen.  So können Bauherren, die bereits einmal gefördert wurden, erneute Zuschussanträge für Baumaßnahmen an demselben Gebäude erst 12 Monate nach der ersten Förderzusage stellen.

Weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten unter: www.kfw.de/einbruchschutz

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