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Mittwoch, 13. Juli 2016

KfW Research: 300.000 neue Wohnungen im Jahr 2016 erwartet

Der Wohnungsneubau in Deutschland legt weiter zu. Die Zahl der fertig gestellten Wohnungen wird laut KfW Research allerdings auch in diesem Jahr hinter dem Bedarf zurückbleiben.

KfW Research geht davon aus, dass die Wohnungsbauinvestitionen in diesem Jahr um real 3 % (Vorjahr: 1,3 %) steigen und mit rund 300.000 Wohnungen knapp 50.000 mehr als 2015 entstehen. Benötigt werden allerdings jährlich etwa 350.000 bis 400.000 neue Wohnungen. „Neben der hohen Zuwanderung sowohl aus der Europäischen Union als auch aus Bürgerkriegsländern sorgt die deutlich gestiegene Zahl der Studierenden für erhöhten Druck auf den Wohnungsmarkt. Der Bedarf an Wohnraum wächst vor allem in Großstädten und deren Umland sowie in Universitätsstädten“, sagt Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe. Der Wohnungsneubau werde 2016 den Gesamtbedarf an neuen Wohnungen nicht decken, 2017 könne es jedoch gelingen, die benötigten 350.000 bis 400.000 zu erreichen. „Historisch niedrige Bauzinsen, ausreichende Kapazitäten der Bauwirtschaft, die Ausweitung des sozialen Wohnungsbaus sowie die von Bund und Ländern geplante Sonderabschreibung werden den Neubau weiter beflügeln. Entscheidend ist jedoch auch, dass die wachsenden Städte zügig und ausreichend Bauland zur Verfügung stellen“, so Zeuner.

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