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Mittwoch, 28. Februar 2018

KfW: Neue Bedingungen für Förderprogramme

Wer Fördermittel der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen möchte, sollte jetzt zügig handeln. Denn ab dem 17. April 2018 ändern sich einige Bedingungen zulasten des Bauherrn.

Die KfW ist der wichtigste Träger staatlicher Förderleistungen. Wer ein Haus bauen möchte oder eine Sanierung plant, kann hier günstige Kredite und Zuschüsse beantragen. Bei den Programmen „Energieeffizient Bauen (153)“ und „Energieeffizient Sanieren (151/152)“ verschlechtern sich ab dem 17. April 2018 die Konditionen. Für alle bis zum 16. April 2018 bei der KfW eingehenden Anträge gelten noch die aktuellen Bedingungen.

Die Änderungen im Einzelnen: Für ein Darlehen aus dem KfW-Programm „Energieeffizient Bauen (153)“ wird die Zinsbindung in Zukunft nur noch für höchstens 10 Jahre festgeschrieben. Derzeit profitieren Darlehensnehmer von einer Zinsbindung über 20 Jahre und damit von deutlich mehr Planungssicherheit.  Außerdem wird die bereitstellungszinsfreie Zeit von 12 auf 6 Monate verkürzt. Die Verkürzung des Zeitraums gilt ebenfalls für das Programm „Energieeffizient Sanieren (151/152)“. Für Darlehensnehmer bedeutet das: Wer seinen Kredit oder Teile davon nach einem halben Jahr noch nicht abgerufen hat, muss Bereitstellungszinsen zahlen. Ab dem siebten Monat nach Darlehenszusage berechnet die KfW dann für den noch nicht ausgezahlten Darlehensteil einen Bereitstellungszins von 0,25 Prozent pro Monat. Kostenfreie Sondertilgungen sehen beide KfW-Programme zukünftig ebenfalls nicht mehr vor. 

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