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Montag, 5. September 2016

Generation Y träumt von den eigenen vier Wänden

Mehr als 28 Prozent der 25- bis 35-Jährigen möchte in den kommenden zwölf Monaten ein Haus bauen oder kaufen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) im Auftrag der PSD Bank Nord.

Viele Deutsche zwischen 25 und 35 Jahren möchten schöner wohnen: Rund ein Viertel dieser Generation Y plant laut Studie des IMWF deshalb den Bau eines eigenen Hauses oder den Kauf der eigenen Wohnung. Die Zuversicht, die Immobilie finanzieren zu können, ist innerhalb dieser Altersgruppe groß: 64 Prozent sind sich sicher, den Kauf oder Bau finanziell auch bewältigen zu können. In keiner anderen befragten Zielgruppe ist der Anteil höher.

„Die Vertreter der Generation Y schätzen ihre berufliche Entwicklung und die damit einher gehenden finanziellen Perspektiven positiv ein. Das schafft innere Sicherheit und eine gute Planungsgrundlage für eine Eigenheimfinanzierung", sagt Dieter Jurgeit, Vorsitzender der PSD Bank. Vor allem das günstige Zinsumfeld verleite derzeit viele dazu, statt zu mieten lieber gleich eine Immobilie zu kaufen.  

Den Kauf einer Immobilie sieht die Mehrheit der Generation Y auch als attraktive Geldanlage für die Zukunft. 82 Prozent der befragten 25- bis 35-Jährigen rechnen mit zukünftig steigenden Mietpreisen. 71 Prozent gehen davon aus, dass auch die Grundstückspreise in die Höhe gehen werden. Ein Großteil der Befragten ist sich außerdem sicher, dass der Bedarf an Eigenheimen weiter zunehmen wird.

Für die Finanzierung wünscht sich die Generation Y möglichst flexible Angebote, die sich an ihre jeweiligen Lebensumstände anpassen. Gefragt sind Darlehen, die vor allem Ratenpausen im Fall einer beruflichen Neuorientierung oder eines Sabbaticals ermöglichen. Entscheidend für den Kauf einer Wohnimmobilie ist für fast die Hälfte der Befragten (47 Prozent) die Lage: Schulen, Ärzte und Einkaufsmöglichkeiten sind wichtige Kriterien. 43 Prozent bevorzugen eine ruhige Lage des Hauses. Für fast ebenso viele (41 Prozent) ist eine „nette Nachbarschaft" wichtig. Die Nähe zum Arbeitsplatz spielt hingegen nur eine untergeordnete Rolle: Nur jeder Fünfte der Befragten hält das für ein wichtiges Kriterium beim Hauskauf.

Für die Umfrage wurden 1.000 Deutsche ab 18 Jahren befragt.

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