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Mittwoch, 8. November 2017

Forsa-Studie: Hohe Energiekosten wegen alter Heizungen – Fördermöglichkeiten für Heizungsoptimierung noch zu unbekannt

Eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag des Spitzenverbandes der Gebäudetechnik VdZ ergab, dass 38 Prozent der Heizungsanlagen hierzulande bereits mehr als 16 Jahre auf dem Buckel haben.

Außerdem berichtet die Studie, für die rund 1.000 Hausbesitzer befragt wurden, dass die Vorteile einer Modernisierung und auch die Möglichkeiten staatlicher Förderung längst noch nicht jedem Verbraucher bekannt sind. 

Heizungsoptimierung senkt Energiekosten
Dass die Optimierung der Heizung – etwa durch den Tausch der Heizungspumpe oder einen hydraulischen Abgleich – einen großen Kostennutzen mit sich bringt, konnte die Umfrage klar belegen: 60 Prozent der befragten Hausbesitzer gaben an, dass sie durch die Optimierung merklich an Energiekosten eingespart haben. Nur 45 Prozent von ihnen haben dabei allerdings auf staatliche Fördermittel zurückgegriffen. Knapp die Hälfte der Befragten wusste nicht, dass es überhaupt Fördermöglichkeiten gibt. 

Heizung ist der größte Stromfresser
Ebenfalls war vielen Hausbesitzern nicht klar, dass mit der Modernisierung der Heizung auch der Energieverbrauch zurückgeht. Zwar lagen 45 Prozent mit ihrer Meinung richtig, dass die Heizung im Eigenheim die meiste Energie verbraucht, fast ebenso viele Befragte hielten jedoch die Elektrogeräte für die größten Stromverbraucher. Dass auch schon kleinere Modernisierungsmaßnahmen positive Wirkung zeigen, wird laut Studie vor allem von den Hausbesitzern unterschätzt, die ihr Eigenheim nach dem Jahr 2000 gebaut haben. 

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