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Donnerstag, 5. Oktober 2017

Mietfreies Wohnen und eigener Garten – Das sind die Hauptgründe für den Hausbau

80 Prozent der Deutschen planen den Bau eines Eigenheims derzeit vor allem aus einem Grund: Sie möchten ihr Geld zukünftig lieber in die eigenen vier Wände als in die Miete investieren. Für 65 Prozent ist der Traum vom eigenen Garten maßgeblich und 64 Prozent möchten ein „Haus als Geldanlage“. Zu diesen Ergebnissen kommt die "Bauherren-Studie 2017", für die der Bauherren-Berater Almondia mehr als 1.000 Bundesbürger befragt hat.

Christian Vatter von Rlevance Consulting hat zur Ergänzung der Studie Tiefeninterviews mit Bauherren geführt. Er kommt zu weiterführenden Ergebnissen: "Gerade wenn der Nachwuchs unterwegs ist, wächst bei vielen Familien der Wunsch nach einem eigenen Nest. Die Kinder sollen in einem stabilen und sicheren Umfeld aufwachsen." Beliebt seien Häuser mit rund 160 Quadratmetern Wohnfläche auf einem Grundstück von 700 Quadratmetern – mit viel Abstand zum Nachbarn.

Gefragt hat der Diplom-Psychologe auch danach, warum ein selbstgebautes Haus einer Bestandsimmobilie vorgezogen wird, obwohl damit in der Regel doch mehr Zeit- und Energieaufwand verbunden sind. "Das Urteil der interviewten Bauherren war eindeutig: Wenn sie schon so viel Geld ausgeben, dann möchten sie das Haus auch nach eigenen Wünschen gestalten", so Vatter. Beispiele für ganz individuelle Wünsche sind der Hobbykeller, der eigene Fitnessraum oder der Spielbereich für die Kinder.

Dr. Gordian Rättich, Geschäftsführer des Bauherren-Beraters Almondia, fasst zusammen: "Die Zinsen sind auf einem historischen Tiefstand. Da nutzen viele die Gunst der Stunde, um sich den langgehegten Wunsch vom eigenen Heim zu erfüllen. Die andere Seite der Medaille ist, dass der Boom das Bauen auch teurer gemacht hat.“ Das A und O beim Hausbau ist deshalb eine gute Planung, damit das Budget auch noch für eventuelle Sonderwünsche ausreicht.

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