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Sonntag, 10. Juli 2016

Kaufpreise in den Städten: Wo sich der Immobilienkauf besonders lohnt

In welchen Städten zahlt sich der Immobilienkauf im Vergleich zur Miete besonders aus? Eine aktuelle Postbank Studie gibt die Antwort.

Die Postbank Studie "Wohnatlas 2016 - Leben in der Stadt" hat die Wohnungsmärkte in den 36 bundes- und landesweit größten Städten untersucht. Gefragt wurde vor allem danach, wie sich die Kaufpreise im Vergleich zu den Mieten entwickeln und welche Schlüsse Kaufinteressierte daraus ziehen können. Ein Ergebnis: In Mainz, Münster, Hannover, Rostock, Bremen, Braunschweig, Essen, Frankfurt am Main und Erfurt sind die Preise für Eigentumswohnungen im Verhältnis zu den örtlichen Mieten besonders niedrig.

Insgesamt sind die Immobilienpreise in den 36 untersuchten Städten sehr unterschiedlich. Der Quadratmeterpreis für Eigentumswohnungen in München ist zum Beispiel fünfmal höher als der in Gelsenkirchen. Die Preisdifferenzen hängen eng mit dem örtlichen Mietniveau zusammen. So hat ein um einen Euro pro Quadratmeter höheres Mietniveau bei Eigentumswohnungen meist eine Kaufpreiserhöhung von durchschnittlich 313 Euro pro Quadratmeter zur Folge. In den neun günstigsten Städten liegt der Quadratmeterpreis für Eigentumswohnungen allerdings um zehn Prozent unter dem aufgrund der Mieten erwarteten Niveau. Für Kaufinteressierte heißt das: Die Investition ins eigene Heim ist hier noch besonders attraktiv. In einigen Städten sind die Immobilienpreise im Vergleich zu den Mieten besonders hoch. Dazu zählen laut Postbank Studie zum Beispiel München, Dortmund, Duisburg, Gelsenkirchen, Potsdam, Bielefeld und Chemnitz.

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