Modernisieren und gleichzeitig Energie sparen

Modernisieren und Energiesparen – zwei Begriffe, die spätestens seit der Energiewende untrennbar miteinander verbunden sind. Denn wer heute saniert, modernisiert oder umbaut kommt am Thema Energiesparen nicht vorbei.

Und das ist gut so – fürs eigene Portemonnaie und natürlich für die Umwelt.

Modernisierungsbedarf: vom Keller bis zum Dach

Nach Angaben der Bundesregierung auf ihrer Internetseite zur Energiewende entstehen 80 Prozent des Energiebedarfs in Privathaushalten durch Heizen und Warmwasser. 70 Prozent der Heizenergie ließen sich durch Wärmedämmung einsparen. (Stand: Januar 2016) Damit steht die Wärmedämmung – vor allem in Altbauten – ganz oben auf der Prioritätenliste energetischer Modernisierungsmaßnahmen. 

Doch Projekte wie der Einbau einer nachträglichen Dämmung oder wärmeisolierter Fenster kosten eine Menge Geld. Deshalb schrecken zahlreiche Eigentümer davor zurück – vielfach unbegründet, denn: Dank der eingesparten Energiekosten kann sich die Investition langfristig durchaus rechnen, zumal der Staat die energiesparende Modernisierung finanziell fördert.

KfW und BAFA: Staatliche Förderung zu besten Konditionen

Wer seine Immobilie energetisch sanieren möchte, muss finanziell nicht alles alleine stemmen: Der Staat hilft ordentlich mit. Für die Sanierung eines älteren Hauses bekommen Sie ein Darlehen von bis zu 75.000 Euro – und das zu einem besonders günstigen Zinssatz. Zusätzlich können Darlehensnehmer einen Tilgungszuschuss erhalten, der die Finanzierung noch attraktiver macht.

Auch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gewährt wertvolle Zuschüsse in Sachen Energiesparen. Das BAFA unterstützt das Heizen mit erneuerbaren Energien und fördert somit alle, die sich für Wärmepumpe, Solarkollektor oder Biomasseanlage entscheiden. Für die umweltfreundlichen Anlagen winken Förderbeträge zwischen 1.300 und 18.000 Euro. Außerdem beteiligt sich das BAFA an den Kosten für eine qualifizierte Energieberatung.