Immobilien als Kapitalanlage

Warum kommen Immobilien als Kapitalanlage in Frage?

Immobilien als Kapitalanlage werden immer beliebter: Kapital, das in Immobilien gebunden ist, unterliegt weniger der Inflation. Und Preisschwankungen bei Häusern und Wohnungen halten sich in Grenzen. Mit einem guten Objekt in günstiger Lage können Kapitalanleger von einer kontinuierlichen Wertsteigerung ausgehen. Die vermietete Immobilie sorgt außerdem für zusätzliches Einkommen und bringt steuerliche Vorteile mit sich. Angesichts der historisch niedrigen Zinsen ist die Investition in Immobilien heute besonders attraktiv.

Welche Immobilien können als Kapitalanlage genutzt werden?

Als Kapitalanlage können verschiedene Formen der Immobilie dienen. Üblich sind vor allem Häuser und Wohnungen. Auch Gewerbeimmobilien können zur Kapitalanlage genutzt werden. Sie unterliegen allerdings starken Marktschwankungen und sind deshalb eher etwas für Immobiliengesellschaften. Ideal sind Immobilien, die Sie zu einem möglichst niedrigen Kaufpreis erwerben können, mit denen Sie aber gleichzeitig von hohen Mieteinnahmen profitieren

Zuerst den tatsächlichen Marktwert berechnen!

Bevor Sie in Verkaufsverhandlungen einsteigen, sollten Sie zuerst den Marktwert des Anlageobjekts in Erfahrung bringen. Unser professioneller Immobilienwertrechner errechnet ihn für Sie innerhalb von nur zwei Minuten und auf Gutachter-Datenbasis. Sobald Sie wissen, was die Immobilie wert ist, können Sie den geforderten Kaufpreis realistisch einordnen. Ist er zu hoch angesetzt, haben Sie beste Voraussetzungen, den Preis erfolgreich zu senken. Lässt der Verkäufer nicht mit sich verhandeln, sollten Sie die Suche nach einem anderen Anlageobjekt in Betracht ziehen.

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Welche Steuervorteile bringen Immobilien als Kapitalanlage?

Als Kapitalanleger können Sie die Werbungskosten von den Mieteinnahmen abziehen und reduzieren so Ihre Steuerlast. Zu den Werbungskosten zählen die gesamten Schuldzinsen, die Erhaltungs- und Verwaltungskosten sowie die Abschreibungen für die Immobilie. Die Abschreibung errechnet sich aus dem Kaufpreis des Gebäudes zuzüglich Nebenkosten wie zum Beispiel Grunderwerbsteuer, Notarkosten oder Gerichtsgebühren für die Grundbucheintragung. Die Kosten für das Grundstück lassen sich nicht anteilig abschreiben.

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Kapitalanleger sollten Rücklagen bilden

Als Eigentümer und Vermieter lassen sich unvorhersehbare Kosten – zum Beispiel für die Instandhaltung und größere Reparaturen – nicht ausschließen. Außerdem kann es vorkommen, dass die Miete über einen längeren Zeitraum ausfällt. Etwa 20 Prozent Ihres gesamten Investitionsaufwandes sollten Sie deshalb in der Hinterhand behalten.

Informieren Sie sich über den Markt

Eine gute Übersicht über die am Ort übliche Miete und Wohnsituation ist eine Grundvoraussetzung für den Kauf einer Anlageimmobilie. Schließlich soll sich Ihre Investition auszahlen und Ihr Objekt gut vermieten lassen. Häufig macht es Sinn, zuerst in der eigenen Wohnumgebung nach einer passenden Immobilie zu suchen. Dort lässt sich die Marktsituation in der Regel besser beurteilen. Sie haben außerdem kürzere Wege und sparen Zeit, wenn Sie sich das ein oder andere Objekt anschauen möchten.

Was muss ich bei der Kapitalanlage ansonsten beachten?

Legen Sie bei der Wahl Ihrer Anlageimmobilie besonderen Wert auf eine gute Vermietbarkeit. Entscheidende Faktoren dafür sind die Lage, das soziale Umfeld und nicht zuletzt die Ausstattung und Bausubstanz. Berücksichtigen Sie auch, welchen Mietzins Sie erzielen können. Die Kapitalanlage lohnt sich dann besonders, wenn in Zukunft auch Mietsteigerungen möglich sind.