Wie viel Haus kann ich mir leisten?

 

Bevor Sie sich wie viele zufriedene Immobilienbesitzer vor Ihnen für die eigenen vier Wände entscheiden, ist eine Frage besonders wichtig: „Wie viel Haus oder Wohnung kann ich mir eigentlich leisten?“ Um zu einer realistischen Antwort zu gelangen, müssen Sie Ihre finanzielle Belastbarkeit unter die Lupe nehmen. Nur nach einem genauen und ehrlichen Kassensturz können Sie exakt einschätzen, wie viel Geld Sie monatlich für Ihre Darlehensrate aufbringen können. Ihr Wohneigentum soll schließlich nicht zu einer zu großen finanziellen Belastung für Sie werden. 

Welche Einnahmen und Ausgaben habe ich monatlich? Und was bleibt übrig?

Halten Sie Ihre monatlichen Einnahmen und Ausgaben wie Fixkosten und Lebenshaltungskosten am besten über einen längeren Zeitraum schriftlich fest. So bekommen Sie einen genauen Überblick über Ihre Finanzen. Wenn Sie dann die Ausgaben von den Einnahmen abziehen, sehen Sie, was unterm Strich im Monat für die Darlehensrate übrig bleibt. In der Regel gilt für die Kalkulation des Budgets die Faustformel, dass Ihre Kreditbelastung 40 Prozent Ihres Nettoeinkommens nicht übersteigen sollte. Haben Sie 3.500 Euro monatlich zur Verfügung, sollte die Belastung demnach nicht höher als 1.400 Euro sein. 

Mit unserem Budgetrechner lässt sich die Frage „Wie viel Haus kann ich mir leisten?“ innerhalb kürzester Zeit beantworten. Schon die Eingabe Ihres monatlichen Nettoeinkommens genügt um zu erfahren, wie viel Ihre Immobilie maximal kosten darf. Der Budgetrechner steht Ihnen übrigens jederzeit kostenlos zur Verfügung. 

Wie viel Eigenkapital kann ich aufbringen?

Wie viel Eigenkapital Sie für die Finanzierung aufbringen können, sollte in jedem Fall genau berechnet werden. Denn einen Kredit zahlen Sie in der Regel über viele Jahre ab – auch in Zukunft sollte er Sie in Ihrer Lebensführung nicht zu sehr einschränken. Wenn Sie Ihre Immobilie persönlich nutzen möchten, ist grundsätzlich ein Eigenkapitalanteil von mindestens 20 Prozent sinnvoll. Möglich ist es heute, eine Immobilie auch ohne Eigenkapital zu finanzieren. Die Vollfinanzierung ist allerdings deutlich teurer, da sich die Banken über höhere Zinsen zusätzlich absichern. 

Welche Kosten kommen beim Hauskauf auf mich zu?

Wer ein Haus oder eine Wohnung kauft, hat nicht nur den Kaufpreis zu tragen, sondern auch die Hauskauf-Nebenkosten. Und die sind oft nicht ohne: Für Makler- und Notargebühren sowie für die Grunderwerbsteuer ist je nach Region mit insgesamt 8 bis 15 Prozent des Kaufpreises zu rechnen. Die Kosten für Notar und Grundbuchamt machen etwa zwei Prozent aus. Denken Sie auch daran, dass später einmal Renovierungs- und Instandhaltungsarbeiten anfallen können. Dafür sollten Sie unbedingt Rücklagen bilden. 

Unser kostenloser Hauskauf-Nebenkostenrechner gibt Ihnen einen guten Überblick darüber, welche Nebenkosten auf Sie zukommen können. Er errechnet für Sie innerhalb kürzester Zeit die Gesamtkosten und wie sich diese zusammensetzen.