Aktuelles zur Baufinanzierung

Wer sich seinen Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen möchte, trifft noch immer auf beste Voraussetzungen: Nach wie vor liegen die Zinsen auf einem historisch niedrigen Niveau, wenn auch mittelfristig mit einem leichten Anstieg zu rechnen ist. Bauherren und Immobilienkäufer, die jetzt eine Baufinanzierung abschließen, profitieren von extrem günstigem Baugeld. Auch wer seine Anschlussfinanzierung plant, hat heute besonders gute Karten.

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Beste Bedingungen für Immobilien- und Förderdarlehen

 

Die günstigen Zinsen rücken nicht nur das neue Eigenheim in erreichbare Nähe, sondern ebenso zum Beispiel die energetische Sanierung und Modernisierung von bestehendem Wohneigentum. Die staatliche KfW-Bank bietet interessante Förderprogramme an, die sich oft untereinander oder mit einem Bankdarlehen kombinieren lassen. Bei einigen Programmen haben sich in diesem Jahr Änderungen ergeben.

Neues von der KfW

Wer einen Altbau bewohnt, kann seit dem 1. Januar 2016 noch stärker von dem KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren“ (Nummer 151/152) profitieren. Für den Austausch der Heizung oder den Einbau einer neuen Lüftungsanlage – bestenfalls in Kombination mit einer Optimierung von Wärmeverteilung bzw. Dämmung – gewährt die KfW-Bank jetzt zinsgünstige Darlehen und Tilgungszuschüsse. 

Ihr Programm „Altersgerecht Umbauen“ (Nummer 159/455) hat die KfW ebenfalls ausgebaut. Neben baulichen Maßnahmen zum barrierefreien Wohnen werden jetzt auch Vorkehrungen zum Einbruchschutz gefördert. Dazu zählt zum Beispiel der Einbau einbruchhemmender Fenster, Türen, Schlösser oder Alarmanlagen. 

Zum 1. April 2016 hat die staatliche Förderbank den Förderhöchstbetrag in ihrem Programm „Energieeffizient Bauen“ (Nummer 153) von 50.000 Euro auf 100.000 Euro angehoben. 

Nicht mehr gefördert wird das KfW-Effizienzhaus 70, weil es mit den verschärften Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) seit Anfang 2016 als Standard gilt. (Infos zur EnEV: siehe unten). 

Fördermittel

Verschärfung der Energieeinsparverordnung

Zum 1. Januar 2016 ist die neue Stufe der Energiesparverordnung (EnEV) in Kraft getreten. Formal gilt zwar weiterhin die EnEV 2014, für Neubauten haben sich die energetischen Anforderungen allerdings deutlich verschärft. So wurden die Anforderungen an den Primärenergiebedarf um 25 Prozent angehoben. Auch die Wärmedämmung des Neubaus muss um 20 Prozent effizienter sein. Bauherren sollten deshalb bei der Planung ihres Bauprojekts vor allem auf eine bessere Dämmung der Gebäudehülle sowie auf eine effizientere Heizungs-, Warmwasser- und Lüftungstechnik achten. 

Die Experten von immo-finanzcheck.de helfen Ihnen in allen Fragen rund um die EnEV gerne weiter.

Neue Richtlinie für Wohnimmobilienkreditrichtlinie

Am 21. März 2016 ist die neue EU-Richtlinie für Wohnimmobilienkredite in Kraft getreten. Die Bundesregierung will so mit einer noch besseren Informations- und Dokumentationsleistung für mehr Transparenz und Qualität bei der Kundenberatung und Vergabe von Immobilienkrediten sorgen. 

Änderungen zum Mietrecht 

Zum 1. Juni 2015 trat das Gesetz zur Mietpreisbremse in Kraft – in diesem Jahr stehen einige weitere Änderungen zum Mietrecht an. So sollen nach den Plänen der Bundesregierung zum Beispiel nur noch acht Prozent der Modernisierungskosten auf die Miete umgelegt werden können, bisher sind es elf Prozent. 

Wichtig:
Kapitalanleger sollten die weitere Entwicklung rund um das Mietrecht vor allem mit Blick auf ihre kalkulierte Mietrendite genau verfolgen.